Informationen zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf die Beihilfe

Test auf den Corona-Virus:

Veranlasst Ihr Arzt/Ihre Ärztin einen Test auf das Corona-Virus, erkennt die Beihilfekasse des Kommunalen Versorgungsverbands Sachsen-Anhalt die notwendige Diagnostik auf das Corona-Virus ausnahmslos als medizinisch notwendig und damit auch als beihilfefähig an. Die für den Test ggf. entstandenen Aufwendungen werden entsprechend dem jeweiligen Bemessungssatz auch der Höhe nach vollumfänglich erstattet. 

Reha-Maßnahmen:

Aufgrund des Corona-Virus können aktuell und voraussichtlich in den kommenden Wochen keine (oder nur teilweise) Rehabilitationsmaßnahmen bzw. Anschlussheilbehandlungen angetreten werden.

Genehmigungen für noch nicht begonnene Rehabilitationsmaßnahmen behalten über den 4-Monats-Zeitraum hinaus ihre Gültigkeit. Sollte es zu einer Verschiebung einer Rehabilitationsmaßnahme kommen, kann auf die grundlegenden Gutachten zunächst für drei Monate zurückgegriffen werden. Bei einer längeren Verschiebung ist im Einzelfall zu prüfen, ob die medizinische Notwendigkeit noch besteht.

Die Aussetzung der Frist betrifft auch Berechtigte und/oder deren berücksichtigungsfähige Angehörige, wenn diese trotz vorhandener Möglichkeit aus präventiven Gründen die Maßnahme nicht antreten.

Zu Reha-Maßnahmen und Anschlussheilbehandlungen, die aus „präventiven“ Gründen abgebrochen wurden, werden umstandslos (anteilig) die Beihilfen gezahlt.